Gewinn für Umwelt und Unternehmen: Pharma-Produktion setzt auf Regenerative Energien

06. Februar 2014

Eigenes Blockheizkraftwerk und Kältezentrale bei Takeda in Singen in Betrieb / Reduzierung von Energieverbrauch und CO2 Ausstoß entspricht Größenordnung von 500 Haushalten

Singen, 04. Februar 2014 –Mit einer Summe von 4,3 Millionen Euro investiert Takeda in die Energieoptimierung am wachsenden Standort Singen. Damit können 1,1 Millionen Euro im Jahr eingespart werden. Zudem entlastet das neue Energiekonzept die Umwelt um rund 4.400 Tonnen CO2, was in etwa den Emissionen von 500 Privathaushalten entspricht. „Mit dieser Investition leisten wir einen deutlichen Beitrag zur CO2-Reduzierung. Das ist gut für Takeda und trägt zum Klimaschutz bei“, so Geschäftsführer und Standortleiter Dr. Jürgen-A. Mahling.

Singens Oberbürgermeister Bernd Häusler betont: „Zusammen mit der aktuellen Produktionserweiterung zeigt uns diese Investition, dass Takeda voll auf Singen setzt. Ein solides industrielles Fundament ist wichtig für unsere Stadt. Umso schöner, wenn sich unternehmerisches Engagement und Umweltschutz zum Vorteil aller verbinden lässt.“

Kern der Investition ist ein Blockheizkraftwerk (BHKW) und eine Kältezentrale für Kaltwasser-erzeugung. „Das Besondere ist die Kombination der beiden Anlagen“, erklärt Technikleiter Roland Hirt. „Überschüssige Wärme im Sommer kann über die Absorptionskältemaschine  in Kälte umgewandelt werden und so beispielsweise zur Klimatisierung von Räumen beitragen.“ Durch die gleichzeitige Erzeugung von Strom und Wärme erreicht das BHKW einen sehr hohen  Gesamtwirkungsgrad von 86 Prozent.

Die Planung begann 2011 und nachdem der erste Testlauf des Blockheizkraftwerks im September 2013 erfolgreich war, wurde die gesamte Anlage noch im Januar 2014 in Betrieb genommen. „Wir sind absolut im Zeitplan. Das gesamte Technikteam und unsere Partnerfirma setzen alles hoch professionell um“, so Hirt.
Mit diesem Projekt fühlt sich Roland Hirt ein wenig in seine Studienzeit zurückversetzt. Damals schrieb er seine Diplomarbeit über Blockheizkraftwerke. „Umso schöner, dass ich die Installation eines BHKWs nun in meinem Berufsleben verwirklichen konnte.“

Über Takeda
Takeda ist ein forschungsgetriebenes globales Unternehmen mit Schwerpunkt im pharmazeutischen Bereich. Als größter Arzneimittelhersteller in Japan und als eines der global führenden Unternehmen seiner Branche engagiert sich Takeda für eine bessere Gesundheitsversorgung der Patienten weltweit durch Innovationen in der Medizin. Das Unternehmen ist in rund 70 Ländern vertreten und ist tätig in den Feldern Herz-Kreislauf- und Stoffwechselerkrankungen, Onkologie, Urologie, Gynäkologie, Atemwegserkrankungen, immunologische Erkrankungen, Krankheiten des zentralen Nervensystems, Allgemeinmedizin und Impfstoffen. Durch Integration von Millennium Pharmaceuticals und Nycomed konnte Takeda neue Therapiefelder erschließen und sich geographisch ausdehnen. Seit 2012 steuert Takeda von Berlin aus die Aktivitäten für den deutschen Markt, ergänzt durch weitere administrative Funktionen in Konstanz. Als Teil eines globalen Produktionsnetzwerkes betreibt Takeda in Deutschland Produktionsstätten im brandenburgischen Oranienburg sowie in Singen. Insgesamt sind rund 1.700 Mitarbeiter für Takeda in Deutschland tätig. Zusätzliche Informationen unter www.takeda.de.

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 von links: Hans Loest (Fa. Spie), Jürgen Mahling und OB Bernd Häusler

Mitarbeiter von Takeda, Fa. Spie und Hochtief

Projektleiter Roland Hirt (li.) erklärt OB Häusler die Anlage

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