Reflux bis Magengeschwür
 

Bei der Refluxkrankheit kommt es zu einem Rückfluss von Magensäure in die Speiseröhre. Ursache kann der Genuss koffeinhaltiger und alkoholischer Getränke, fettes und kohlenhydratreiches Essen, Nikotin oder auch Übergewicht sein. Die Folge ist sogenanntes Sodbrennen. Die Refluxkrankheit zählt bei uns zu den häufigsten Erkrankungen. In den westlichen Ländern leiden 25 Prozent der Bevölkerung einmal im Monat darunter. Der Reflux ab und an ist nicht schlimm, ein ständiger Reflux aber birgt die Gefahr, dass sich die Zellen der Speiseröhre durch den immer wiederkehrenden Kontakt mit der Magensäure verändern.

Typische Symptome sind:

  • Sodbrennen
  • saures Aufstoßen
  • Schmerzen beim Schlucken


Ein Magengeschwür oder Zwölffingerdarmgeschwür ist gekennzeichnet durch einen tiefgreifenden Gewebedefekt der Schleimhaut. In Deutschland sind circa 1,2 Millionen Patienten betroffen. Dabei tritt das Zwölffingerdarmgeschwür doppelt so häufig auf wie das Magengeschwür. Die Ursachen sind multifaktoriell. Neben einer genetischen Veranlagung  zählt das Bakterium Helicobacter pylori zu den häufigsten Verursachern der Krankheit: 95 Prozent der Zwölffingerdarmgeschwüre und 70 Prozent der Magengeschwüre sind durch das Bakterium bedingt. Aber auch Belastungen wie Stress, Alkohol, Rauchen, die Einnahmen von Schmerzmitteln oder ein Rückfluss von Gallensaft in den Magen erhöhen das Risiko einer Erkrankung.

Weitere Informationen im Netz finden Sie unter:
www.gastro-liga.de 
www.gpge.de 
www.gesundheitshilfe.de 
www.internisten-im-netz.de

 

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