Bluthochdruck

Anzeichen erhöhten Blutdrucks

Bluthochdruck ist eine gefährliche Erkrankung, die im Anfangsstadium kaum Anzeichen zeigt. Da die Symptome denen einer normalen Erkältung ähneln, bleibt der erhöhte Blutdruck häufig unbemerkt.

Anzeichen für hohe Blutdruckwerte können sein: 

  • Schwindelgefühl
  • Kopfschmerzen
  • Ohrensausen
  • Herzrasen
  • Übelkeit
  • Kurzatmigkeit
  • Rote Gesichtsfarbe
  • Nasenbluten  

Besonders die Kopfschmerzen treten häufig in den Morgenstunden auf.

Blutdruck- Tabelle

Einteilung der Blutdruckwerte laut der europäischen Fachgesellschaften für Kardiologie und Bluthochdruck1:

  systolisch (mmHg)   und diastolisch (mmHg) 
optimaler Blutdruck   < 120   < 80
normaler Blutdruck  120-129   80-84
hoch-normaler Blutdruck  130-139   85-89
milde Hypertonie* (Stufe 1)  140-159   90-99
mittlere Hypertonie* (Stufe 2)  160-179   100-109
schwere Hypertonie* (Stufe 3)  ≥ 180    ≥ 110

*Hypertonie = Bluthochdruck

Risikofaktoren des Bluthochdrucks

Auch wenn die Ursache des Bluthochdrucks nicht eindeutig geklärt ist und oft keinerlei Anzeichen für eine organische Veränderung  vorliegen, gibt es doch Risikofaktoren, die den Bluthochdruck begünstigen können:

  • Bewegungsmangel
  • Stress
  • übermäßiger Nikotin- und Alkoholkonsum
  • erhöhte Blutfettwerte
  • Zuckerkrankheit
  • familiäre Neigung zu Bluthochdruck
  • Übergewicht


Manchmal wird Bluthochdruck durch eine Erkrankung beispielsweise der Nieren oder durch Medikamente verursacht. In vielen Fällen gibt es keinen eindeutigen Auslöser, oft bleibt die Ursache im Dunkeln, man spricht dann von essentieller Hypertonie.

Dauerhafter Bluthochdruck ist eine wesentliche Ursache für die Arteriosklerose (Arterienverkalkung). Diese kann zu Herzinfarkt, arterieller Verschlusskrankheit, Nierenversagen oder Schlaganfall führen.
An Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems sterben ungefähr 43% aller Männer und über 55% aller Frauen in Deutschland2.

Was können Sie gegen Bluthochdruck tun?

  • Regelmäßige sportliche Betätigung
  • Stressvermeidung
  • Konsum von Nikotin und Alkohol einschränken
  • Fettarme, kochsalzarme Ernährung
  • Gewichtsreduktion

Häufig reichen diese Allgemeinmaßnahmen nicht aus, um den Blutdruck zu optimieren. Dann wird der Arzt eine medikamentöse Therapie einleiten.

Anforderungen an ein Medikament gegen Bluthochdruck

Ein Medikament gegen Bluthochdruck sollte…

… eine effektive Blutdrucksenkung bewirken
… über eine Langzeitwirkung verfügen
… sehr gut verträglich sein
… einen neutralen oder sogar positiven Einfluss auf den Stoffwechsel  zeigen
… positive Effekte bei Begleiterkrankungen wie Fettstoffwechselstörungen, 
    Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) und 
bestimmten Atemwegserkrankungen haben
… keine Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln aufweisen

Medikamentöse Therapie

Eine wirksame und erfolgreiche Behandlung des Bluthochdruckes verfolgt das Ziel, die Blutdruckwerte effektiv zu senken und Folgeschäden zu vermeiden.

Zur Behandlung des Bluthochdruckes stehen mehrere Substanzklassen zur Verfügung. Ihr Arzt wird Ihnen ein für Sie passendes Medikament verschreiben. Wichtig ist, dass Sie das Präparat regelmäßig einnehmen. Denn Ziel ist eine dauerhafte und gleichmäßige Blutdrucksenkung.
Setzen Sie niemals die Behandlung ohne Rücksprache mit Ihrem Arzt ab. Denn besonders bei Blutdruckmedikamenten kann es zu einem sogenannten Rebound-Phänomen kommen, das heißt, dass der Blutdruck nach Absetzen des Medikamentes übermäßig stark ansteigt. Und das kann gefährlich werden.

1 2013 ESH/ESC Guidelines for the management of arterial hypertension. European Heart Journal (2013) 34: 2159-2219
2 Statistisches Bundesamt: Gestorbene nach ausgewählten Todesursachen 2015 (https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/GesellschaftStaat/Gesundheit/Todesursachen/Tabellen/EckdatenTU.html)


 

 
 

Zum Seitenanfang

Takeda Pharma